Alpine Kombination

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Einleitung

    Alpine Kombination ist eine Kombination im Alpinen Skisport, die aus einer Geschwindigkeits- und einer technischen Disziplin, nämlich der Abfahrt und dem Slalom besteht.

    Medaillenbilanz

    Bei der olympischen Premiere des Alpinen Skisports in Garmisch-Partenkirchen 1936 gewannen Christel Cranz und Franz Pfnür je Gold in der Kombination, die Einzelwettbewerbe wurden damals noch nicht gewertet.

    Dreifachsiege der heutigen Allrounder gab es in Lillehammer 1994 für die Norweger (Lasse Kjus vor Kjetil-Andre Aamodt und Harald Nielsen) sowie für die deutschen Mädchen in Nagano 1998 (Katja Seizinger vor Martina Ertl und Hilde Gerg).

    Geschichte der Sportart

    Zur Geschichte der einzelnen Disziplinen siehe Abfahrt und Slalom.

    Zur Geschichte allgemein siehe Ski Alpin.

    Olympische Geschichte

    In Garmisch-Partenkirchen 1936 wurde der Alpine Skisport zum ersten Mal als olympische Disziplin durchgeführt, und zwar nur als Alpine Kombination (Frauen und Männer), wobei die Zeiten von Slalom und Abfahrt addiert wurden.

    In St. Moritz 1948 stand zum letzten Mal die herkömmliche (rechnerisch ermittelte) Kombination auf dem Programm. Bei den Spielen in Calgary 1988 wurde die Alpine Kombination wieder eingeführt, und zwar als eigenständige Disziplin mit eigenen Rennen in Abfahrt und Slalom.