Andre Agassi

    Aus Olympia-Lexikon.de

    US-amerikanischer Tennisspieler

    geboren: 29. April 1970 in Las Vegas


    Andre Agassi beim Aufschlag

    gewann jeweils einmal das Turnier in Wimbledon und die French Open, zweimal bei den US Open und dreimal die Australian Open. Damit gehört er zu den fünf Tennisspielern der Welt, denen es gelang, bei allen Grandslam-Turnieren siegreich zu sein.

    Sein Aufstieg im Tennissport begann Ende der achtziger Jahre, er machte die Fachwelt mit seiner beidhändigen Rückhand und seiner Beinarbeit auf sich aufmerksam. 1992 gewann er sein erstes Grandslam-Turnier, als er in Wimbledon ungeschlagen blieb. Zwei Jahre später wurde er als Nummer Eins der Weltrangliste notiert. In die Liste der Olympiasieger trug sich Andre Agassi mit seinem Sieg im Einzel in Altanta ein. Nach einem Karrieretief kehrte er 1998 zur Weltspitze zurück und konnte mit dem Gewinn von zwei weiteren Grandslam-Turnieren (US Open und French Open) im Jahr 1999 seine Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Auch in den darauf folgenden Jahren war er erfolgreich. 2000, 2001 und 2003 gewann er jeweils die Australian Open und kehrte vorübergehend auf Platz eins der Weltrangliste zurück. 2005 gelangte Agassi bis in das Finale der US Open, wo er sich jedoch Roger Federer geschlagen geben musste.

    Sein extravagantes Auftreten vor allen in jungen Jahren brachte ihm das Image eines Paradiesvogels ein. Er war zwei Jahre lang mit der amerikanischen Filmschauspielerin Brooke Shields verheiratet, 2001 heiratete er Ex-Tennisprofi Steffi Graf.

    Olympische Erfolge

    1996

    Gold Tennis