Anna Christina Friesinger

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Eisschnellläuferin

    geboren: 11. Januar 1977 in Bad Reichenhall


    genannt: Anni Friesinger;

    Die deutsche Eisschnellläuferin Anni Friesinger steht in Berlin in der Startposition über 1000 Meter der Frauen (16. März 2003). Friesinger gewann den Weltmeistertitel in der Zeit von 1:16.85 Minuten und damit ihre dritte Goldmedaille.

    Die älteste Tochter einer polnischen Eisschnellläuferin und eines deutschen Eisschnellläufers läuft seit dem Alter von acht Jahren auf dem Eis. Nach dem Abitur tat sie zunächst Dienst bei der Bundeswehr, beendete diesen aber zu Gunsten Ihrer Eisschnelllauf-Karriere. Anni Friesinger, deren wohl stärkste Konkurrentin Claudia Pechstein aus dem eigenen Land kommt, konnte sich schnell als Medien- und Publikumsliebling etablieren. Im Jahr 2005 wurde die Spitzensportlerin (wie bereits 2003) als Eisschnellläuferin des Jahres geehrt.

    Zu den größten Erfolgen der Bayerin gehören folgende Titelgewinne: 1996 Junioren-Weltmeisterin (Gesamttitel), 1998 Weltmeisterin über 1 500 m, 2000, 2002, 2003 und 2004 Europameisterin (Gesamttitel), 2002 Olympiasiegerin über 1 500 m, 2003 Weltmeisterin über 1 000 m, 1 500 m und 3 000 m, 2004 über 1 000 m und 1 500 m. 2005 errang Friesinger Gold bei den Weltmeisterschaften Allround sowie bei den Europameisterschaften.

    Im Jahr 2005 wurde die Spitzensportlerin (wie bereits 2003) als Eisschnellläuferin des Jahres geehrt.

    Olympische Erfolge

    1998

    Bronze 3 000 m

    2002

    Gold 1 500 m

    2006

    Gold Mannschaft

    Bronze 1000 m

    Weblinks

    Friesinger, Anna Christina