Ausgleichstraining - Schutz vor Erkrankung

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    Jeder Sportler, der Leistungssport betreibt, braucht neben seiner spezifischen Sportart zusätzlich ein Ausgleichstraining – auch Olympioniken sind davor nicht gefeit. Häufig findet das Ausgleichstraining in der wettkampffreien Zeit statt oder wird parallel ausgeübt. Dies richtet sich in der Regel nach dem körperlichen und psychischen Zustand, in dem sich der Sportler befindet.

    Schwache Muskeln stärken

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    Ein Ausgleichstraining hat mehrere Vorteile, wird es richtig durchgeführt. Zum einen wird die Kondition verbessert, zum anderen profitiert die Koordination, sodass die Hauptsportart zielgerichtet durchführt werden kann und bessere Ergebnisse bei Wettkämpfen wie der Olympiade möglich sind.

    Allerdings hat diese Form des Trainings einen weiteren hochvorstechenden Vorteil, der den Sportlern ermöglicht, viele Jahre ihren Sport ohne Probleme auszuüben. Würde man ausschließlich radfahren, reiten oder laufen, würden bestimmte Muskelgruppen bevorzugt trainiert werden, andere hingegen verlieren an Kraft. Dadurch können Schmerzen entstehen, Gelenke und Rücken leiden. Dies kann so weit gehen, dass ein weiteres Ausüben des Sports nicht mehr möglich ist.

    Muskelgruppen verkürzen bei falschem Training

    Handelt es sich beim Leistungssportler beispielsweise um einen Radfahrer, gibt es spezifische Muskelgruppen, die oft betroffen sind und sich verkürzen. Dazu zählen die Brustmuskeln sowie Hüft- oder Kniebeuger; stellt man sich die typische Haltung der Sportler auf dem Rennrad vor, wird schnell klar, woher die Verkürzungen von diesen Muskeln kommen. Da der Rücken und das Gesäß hingegen nur wenig beansprucht werden, bauen die dortigen Muskeln ab.

    Würde ein Leistungssportler ausschließlich Fahrrad fahren und keinen Ausgleichssport betreiben, hätte er ein flaches Gesäß, eine schmale Brust sowie schlaffe Schultern, die mit einer starken Oberschenkelmuskulatur konkurrieren. Neben den optischen Defiziten gesellen sich unter Umständen Probleme mit der Bandscheibe oder Nervenschmerzen hinzu.

    Spieler und Gegenspieler trainieren

    Wichtig ist bei allen Sportarten, dass nicht nur die Agonisten (der handelnde Muskel), sondern auch sein Gegenspieler (der Antagonist) trainiert werden. Je nach Sportart, die man ausübt, kommen verschiedene Arten beim Ausgleichstraining in Frage. Bei Unsicherheit sollte man mit seinem Trainer oder Physiotherapeuten Rücksprache halten; ein falsches Training könnte bisherige Erfolge zunichtemachen.

    Eine Sportart, die gerne auch als Vorbereitung auf die Olympiade ausgewählt wird, ist das Schwimmen. Wer viel läuft, kann hier Muskeln trainieren, die dadurch vernachlässig wurden. Da das Körpergewicht im Wasser gering ist, werden die Gelenke nur wenig belastet. Ein sanftes Training ist möglich, wenn sich der Sportler nach einem anstrengenden Wettkampf oder nach einer Krankheit regenerieren muss.

    Schwimmen und Laufen beliebt

    Je nach Intensität des Trainings wählt der Schwimmer unterschiedliche Badeanzüge. Während man im Wettkampf oder in der direkten Vorbereitung Badeanzüge mit langen Beinen sieht, die eine minimale Oberflächenreibung und eine optimale Muskelkompression versprechen, ist im normalen Ausgleichstraining ein sportlicher Badeanzug ausreichend, wie er bei http://www.mysportworld.de/ erhältlich ist.

    Radfahren als Ergänzung zu anderen Sportarten hat den gleichen Vorteil wie schwimmen: Auch hier wirkt das Körpergewicht nur geringfügig ein und es sind lange Einheiten möglich. Bei fast jeder Sportart wird zusätzlich noch Krafttraining in den Alltag eingebaut, da man hier selbst kleinste Muskelgruppen sehr gut mit unterschiedlichen Übungen stärken kann.

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