BMX

    Aus Olympia-Lexikon.de

    BMX

    Abk. für: Bicycle Moto Cross,

    BMX ist eine Disziplin im Radsport mit einem speziellen, geländegängigen Fahrrad, dessen Reifen einen Durchmesser von 20 Zoll aufweisen. BMX-Radsport-Wettbewerbe werden auf eigens dafür angelegten Wettkampfanlagen durchgeführt.

    Regeln in Kürze

    Olympische Disziplin ist die ursprüngliche der zwei BMX-Disziplinen, das Race (nicht das später hinzugekommene Freestyle). Die BMX-Wettkampfbahn sollte eine kompakte, in sich schlüssige Wettkampfanlage sein, 300 bis 400 m lang. Die Bahn muss mindestens drei Kurven und außerdem diverse Hindernisse wie Sprunghügel, Sprungplateaus und Holperstrecken aufweisen. Es gibt acht Startpositionen. Ausgetragen werden bei den Olympischen Spielen je ein Rennen für Frauen und für Männer.

    Geschichte

    Entwickelt hat sich der BMX-Radrennsport im Kalifornien der 1970er Jahre, wo die ersten Bahnen gebaut wurden. Die ersten BMX-Bahnen in Deutschland waren u. a. in Bremen, Erlangen, Remagen und Schweinfurt zu finden, wobei es nur die Bahnen in Bremen und Erlangen heute noch gibt. BMX wird seit 1982 in Deutschland wettkampfmäßig betrieben.

    BMX feierte in Peking 2008 seine olympische Premiere.