Badminton: Olympische Sportart mit junger Geschichte

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    Badminton gehört erst seit 1992 zu den olympischen Disziplinen. In den Olympischen Sommerspielen findet der Schlagabtausch der besten Badminton-Spieler statt. Doch auch schon vor der Einführung als olympische Disziplin wurde der Sport bei Olympiaden gezeigt. 1972 zum Beispiel spielte man Badminton als Demonstrationssportart, ließ allerdings das Damendoppel aus. Vier Jahre vor der Einführung als olympische Disziplin wurde Badminton in Seoul als Vorführungssportart gezeigt. Insgesamt werden bei den Olympischen Sommerspielen fünf Wettbewerbe in dieser Sportart ausgetragen. Das sind

    • Herreneinzel,
    • Dameneinzel,
    • Herrendoppel,
    • Damendoppel und
    • Mixed.

    Während die Einzel und Doppel schon seit 1992 zu den olympischen Disziplinen gehören, hat es der Mixed-Wettkampf erst 1996 bis zur Olympiade geschafft. In London fand der Badminton-Wettkampf 2012 in der Wembley Arena statt. Hier wurde außerdem die Rhythmische Sportgymnastik absolviert. 2016 wird Badminton in Rio de Janeiro im Riocentro – Pavilion 4 gespielt werden.

    Was ist Badminton?

    Badminton wird im Allgemeinen zu den Ballsportarten gezählt. Es handelt sich um ein Rückschlagspiel mit einem Federball und einem Badminton-Schläger pro Person. Dafür kann man die passende Sportbekleidung online kaufen bei Sport Schuster und findet dort auch einige Utensilien, die für das Spiel an sich benötigt werden. Ziel ist es, den Federball so über das Netz zu schlagen, dass der Gegner keine Chance hat, diesen zurückzuschlagen. Badminton kann als Einzel, Doppel oder Mixed nicht nur bei den Olympischen Spielen, sondern ebenso als Freizeitsport gespielt werden.

    Die Austragung erfolgt in der Halle. Da der Spielablauf oft rasant ist und die Spieler sehr viel laufen müssen, ist eine grundsolide körperliche Fitness zwingend erforderlich. Wettkampfmäßig wird Badminton übrigens in 160 Nationen und von 14 Millionen Spielern gespielt.

    Wie ist die Sportart entstanden?

    Wie genau Badminton entstanden ist, ist bis heute nicht geklärt. Allerdings lassen Höhlenzeichnungen, die in Indien gefunden wurden, vermuten, dass man ein ähnliches Spiel dort schon vor mehr als 2.000 Jahren kannte. Auch bei den Azteken und Inkas vermutet man heute, dass sie bereits entsprechende Spiele kannten.

    In Europa wurde das Spiel „Battledore and Shuttlecock“ bzw. „Jeu de Volant“ in der Zeit des Barock bekannt. Damals war das vorrangige Ziel, den Ball so oft wie möglich an den Gegner abzuspielen, ohne dass dieser dabei den Boden berührt.

    Den Namen Badminton verdankt das beliebte Spiel dem Duke of Beaufort, der aus der Grafschaft Gloucestershire stammt. Sein englischer Landsitz hieß Badminton House. 1872 wurde hier das als Poona bezeichnete Spiel vorgestellt. 21 Jahre später gründete man in England den ersten Badminton-Verband und 1899 fanden bereits die All England Championships erstmals statt. Sie haben heute das gleiche Ansehen unter den Anhängern dieser Sportart, wie das Turnier von Wimbledon.

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