Franke Sloothaak

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutscher Springreiter

    geboren: 2. Februar 1958 in Heerenven (Niederlande)


    Franke Sloothaak reitet sein Pferd Paramo K am 9. Februar 2002  während des Deutschen Spring-Derbys in Hamburg.

    Mit seinen nationalen und internationalen Titeln reiht sich der gebürtige Niederländer, der seit 1979 deutscher Staatsbürger ist, in die Liste erfolgreicher deutscher Springreiter ein. Seine ersten Erfolge feierte er als Jugendlicher, noch für die Niederlande startend; 1976 gelang ihm mit der Silbermedaille bei den Europameisterschaften der internationale Durchbruch. Im Alter von 18 Jahren wurde er vom Rennstall des bekannten Springreiters Alwin Schockemöhle verpflichtet, wo er acht Jahre verbrachte; 1983 wechselte er zum Stall des Bruders Paul Schockemöhle.

    Im darauf folgenden Jahr nahm Franke Sloothaak an seinen ersten Olympischen Spielen in Los Angeles teil, wo er gleich einen Medaillenerfolg feiern konnte. Auf Bronze mit der Mannschaft folgte vier Jahre später in Seoul Gold mit dem deutschen Springreiter-Team. Diesen Erfolg konnte Sloothaak als Teammitglied 1996 wiederholen. Bei den Spielen 1992 konnte der gebürtige Niederländer nur den 11. Platz belegen.

    Neben Einzelerfolgen bei nationalen und internationalen Turnieren triumphierte Sloothaak auch bei Weltmeisterschaften, wobei der Doppelerfolg im Jahr 1994 auf San Patrignano Weihaiwej (Gold im Einzel und mit der Mannschaft) zu den Höhepunkten seiner Karriere zählt. Außerdem konnte er sich 1998 Gold mit der Mannschaft sichern.

    Olympische Erfolge

    1984

    Bronze Mannschaft

    1988

    Gold Mannschaft

    1996

    Gold Mannschaft