Garmischer Bürger sagen Ja zu Olympia 2018

    Aus Olympia-Lexikon.de

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    Grünes Licht aus Garmisch-Partenkirchen: Die Bewohner der bayerischen Stadt haben sich am vergangenen Sonntag, 8. Mai, mehrheitlich für die Olympiabewerbung 2018 ausgesprochen. In drei Bürgerentscheiden wurden die Garmischer nach ihrer Meinung gefragt und immerhin fast 60 Prozent der Bewohner haben sie auch geäußert. Das Ergebnis: Der Entscheid für die Bewerbung erhielt 58,01 Prozent Ja-Stimmen, der Entscheid gegen Olympia 49,41 Prozent.

    Garmisch-Partenkirchen wäre neben München und dem Königsee einer der Austragungsorte der Olympischen Winterspiele 2018, für die sich die Landeshauptstadt München beworben hat. Die Begeisterung der Garmischer Bevölkerung schien sich allerdings bisher in Grenzen zu halten: Gegner der Bewerbung befürchten vor allem ökologische Schäden, finanzielle Engpässe und eine generelle Überlastung der Region.

    Wie sich mit dem Votum für Olympia aber nun gezeigt hat, liegt Garmisch ganz auf einer Linie mit dem Rest der Deutschen: Einer geheimen Umfrage der IOC vom März 2011 zufolge sind ebenfalls ungefähr 60 Prozent der Bundesbürger für die Ausrichtung der Spiele in München.

    Da der Rückhalt in der Bevölkerung als nicht unwesentliches Kriterium bei der Entscheidung des IOC gilt, bleibt zu hoffen, dass die Wahl in Garmisch einen positiven Einfluss auf das Komitee nimmt. Der französische Konkurrent Annecy kann laut IOC immerhin nur 51 Prozent Zustimmung vorweisen, das südkorenische Pyeongchang allerdings ganze 93 Prozent.

    Die endgültige Entscheidung fällt am 6. Juli im südafrikanischen Durban.

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