Gisela Mauermayer

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Leichtathletin

    geboren: 1913

    gestorben: 1995


    Der Diskuswurf war die Spezialdisziplin der Münchner Sportlerin, die als sportliches Phänomen galt. In dieser Disziplin musste sie sieben Jahre lang nicht eine einzige Niederlage hinnehmen. Dabei steigerte sie den Weltrekord innerhalb von 13 Monaten siebenmal von 44,34 m auf 48,31 m. 1936 wurde sie überlegene Olympiasiegerin bei den Olympischen Spielen in Berlin. Zudem war Mauermayer eine hervorragende Allround-Sportlerin.

    Im Kugelstoßen hielt sie über zehn Jahre lang mit 14,38 m die Weltbestleistung, im Hoch- und Weitsprung sowie im Fünfkampf erzielte sie Leistungen, die erst in den 1950er Jahren übertroffen wurden.

    Sie gehört zu den besten deutschen Leichtathleten aller Zeiten, geriet wegen ihrer Verstrickungen in das NS-Regime nach 1945 in Schwierigkeiten und musste vom Lehrer-Beruf auf den einer Zoologin umsatteln.

    Olympische Erfolge

    1936

    Gold Diskuswerfen

    Ihre Paradedisziplinen (Fünfkampf und Kugelstoßen) standen damals nicht auf dem Programm.