Harald Schmid

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutscher Leichtathlet

    geboren: 29. September 1957 in Hanau


    Der zweimalige Sportler des Jahres in Deutschland (1979 und 1987) zählt zu den besten 400 m-Hürdenläufern der siebziger und achtziger Jahre. Schmid stand während seiner erfolgreichen Karriere immer im Schatten von Edwin Moses, dem unbestrittenen Star über diese Strecke.

    Die Erfolgsbilanz des promovierten Sportwissenschaftlers aus Hessen weist drei Europameistertitel über die 400 m Hürden (1978, 1982 und 1986) sowie zwei Europameistertitel mit der 4 x 400-m-Staffel (1978, 1982), außerdem den zwölfmaligen Gewinn der deutschen Meisterschaft und den Titel des Vizeweltmeisters (1983) in seiner Spezialdisziplin auf. Zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen (1976 mit der 4 x 400-m-Staffel und 1984 über 400 m Hürden) zählen ebenso zu den Höhepunkten seiner Karriere.

    1990 beendete Harald Schmid seine aktive Laufbahn, blieb dem Sport jedoch als Mitglied der Athletenkommission des Internationalen Leichtathletik-Verbandes erhalten, in die er 1999 berufen wurde. Des Weiteren begann er sich für die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Suchtprävention initiierte Kampagne "Kinder und Jugendliche stark machen" zu engagieren.

    Olympische Erfolge

    1976

    Bronze 4 x 400 m-Staffel

    1984

    Bronze 400 m Hürden