Heide Rosendahl

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Leichtathletin

    geboren: 14. Februar 1947 in Hückeswagen, Bergisches Land


    eigentlich: Heidemarie Rosendahl;

    Die Sportlerin, deren Vater bereits dreimal deutscher Meister im Diskuswerfen gewesen war, hatte ihre Sternstunde bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Bei diesen Spielen gewann sie den Weitsprung mit 6,78 m, holte im Fünfkampf eine Silbermedaille und errang Gold in der 4 x 100-m-Staffel. Als Schlussläuferin wehrte sie den Angriff von Renate Stecher (DDR) erfolgreich ab. Im Jahr 1968 in Mexico-City infolge einer Verletzung um ihre guten Olympiachancen gebracht, hatte die Athletin 1970 in Turin den Weltrekord im Weitsprung auf 6,84 m verbessert; ein Jahr später gewann sie in Helsinki die Europameisterschaft im Fünfkampf. Insgesamt war Rosendahl mehr als dreißigmal deutsche Meisterin.

    Olympische Erfolge

    1972

    Gold Weitsprung

    Gold 4 x 100-m-Staffel

    Silber Fünfkampf