Hindernislauf

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Laufdisziplin in der Leichtathletik über 3.000 m bei den Männern und Frauen, in die Sprünge über Hürden und einen Wassergraben integriert sind.

    Regeln in Kürze

    In Bahnrunden von 400 m muss die Sportlerin/ der Sportler insgesamt 28-mal eine Hürde, die 91,4 cm hoch und 3,96 m breit ist, überqueren. Außerdem muss sie/ er siebenmal einen Wassergraben überwinden, der 3,66 m lang und auf der Seite der Hürde 76 cm tief ist. Die Tiefe des Grabens nimmt auf seiner Länge beständig ab und geht an seinem Ende gegen Null. Direkt vor dem Graben befindet sich eine zusätzliche Hürde.

    Olympische Geschichte

    Der Hindernislauf ist seit London 1900 olympisch, der Frauen-Wettbewerb kam erst 2008 in Peking dazu.

    Olympische Erfolge

    Der erste Olympiasieger stammt aus Kanada. George Orton gewann 1900 über damals noch 2 500 m Gold vor dem Briten Sidney Robinson und dem Franzosen Jaques Chastanié gewann. Seit Mexiko City 1968 beherrschen die Läufer aus Kenia den Hindernislauf.