Jelena Isinbajewa

    Aus Olympia-Lexikon.de

    russische Leichtathletin

    geboren: 3. Juni 1982 in Wolgograd


    Die russische Stabhochspringerin gewann sowohl bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen als auch 2008 in Peking die Goldmedaile. Dabei stellte sie 2004 mit 4,91 Metern einen neuen Weltrekord auf, ebenso wie vier Jahre später, als sie die neue Bestmarke auf 5,05 Meter schraubte. Insgesamt konnte Isinbajewa die Weltbestleistung bislang mehr als 20-mal verbessern.

    Ihre ersten Erfolge im Erwachsenenbereich feierte die Russin bei den Europameisterschaften 2002 in München, als sie hinter Swetlana Feofanowa den zweiten Platz belegte. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris gelang ihr abermals der Sprung aufs Treppchen, allerdings musste sie sich trotz der Favoritenrolle mit der Bronzemedaille begnügen.

    Doch in den nächsten Jahren dominierte die Russin den Stabhochsprung. Sie verbesserte nach und nach ihren eigenen Weltrekord und näherte sich der magischen Grenze von 5,00 Metern an. Diese Höhe übersprang Isinbajewa am 22. Juli 2005 in London als erste Frau der Welt. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki und 2007 im japanischen Osaka gewann sie jeweils Gold, ebenso wie bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg.

    Olympische Erfolge

    2004

    Gold Stabhochsprung

    2008

    Gold Stabhochsprung