Johann Olav Koss

    Aus Olympia-Lexikon.de

    norwegischer Eisschnellläufer

    geboren: 29. Oktober 1968 in Oslo


    Johann Olav Koss dominierte den Eisschnelllaufsport in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Zwischen 1990 und 1994 stand er bei allen fünf Weltmeisterschaften auf dem Podest - in drei Fällen ganz oben.

    Sein Abschneiden bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville war zunächst enttäuschend: geschwächt von einer Krankheit konnte er, obwohl als Weltrekordhalter angereist, über die 5 000 m keine Medaille erringen. Im weiteren Verlauf der Wettkämpfe erholte er sich jedoch zunehmend und konnte über 1 500 m Gold und über 10 000 m Silber gewinnen.

    Zwei Jahre später bei den Spielen in Lillehammer präsentierte sich der Norweger in Top-Form: Er gewann drei Titel und verbesserte dabei auf jeder der Strecken den Weltrekord. Auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn 1994 engagierte sich Koss im Eisschnelllauf, unter anderem als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

    Olympische Erfolge

    1992 Albertville

    Gold 1 500 m
    Silber 10 000 m

    1994 Lillehammer

    Gold 1 500 m
    Gold 5 000 m
    Gold 10 000 m