Johannes "Hannes" Kolehmainen

    Aus Olympia-Lexikon.de

    finnischer Leichtathlet

    geboren: 9. Dezember 1889 in Helsinki

    gestorben: 11. Januar 1966 in Helsinki


    Johan Kolehmainen aus Kupio in Finnland war der erste große Langstreckenläufer seines Landes, der damit eine Tradition begründete, die bis heute anhält. Er war das Vorbild für Nurmi, Ritola oder Lasse Viren.

    Kolehmainen feierte seine größten Siege bei den Olympischen Spielen in Stockholm 1912. Er gewann jedes Rennen, an dem er teilnahm. Im Olympiajahr unterbot er noch den Weltrekord über 5000 m und übersiedelte 1913 in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er sich sieben nationale Meistertitel sicherte.

    Seinen olympischen Abschied nahm er in Antwerpen 1920, wo er in beeindruckender Weise den Marathonlauf gewann.

    Mitte der zwanziger Jahre, im "hohen" Sportleralter zog er sich endgültig von der Aschenbahn zurück und verdiente nun seinen Lebensunterhalt mit einem Sportgeschäft in Stockholm. Kolehmainen gewann vier Einzel-Goldmedaillen und eine silberne mit der Mannschaft. In Helsinki 1952 entzündeten die beiden großen finnischen Läufer Kolehmainen und Nurmi das olympische Feuer.

    Olympische Erfolge

    1912

    Gold Querfeldein

    Gold 1 500 m

    Gold 10 000 m

    Silber Querfeldein Mannschaft

    1920

    Gold Marathonlauf