Langstreckenlauf
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Wettkampfdisziplinen
Wettkampfdisziplinen der Langstrecken bei den Olympischen Spielen sind: 5 000 m und 10 000 m bei den Männern, 3 000/5 000 m und 10 000 m bei den Frauen sowie der Marathonlauf.
Olympische Geschichte
Die Männer-Langstrecken sind seit Stockholm 1912 olympisch, Frauen laufen 10 000 m seit Seoul 1988, 3 000 m seit Los Angeles 1984, die in Atlanta 1996 durch die 5 000 m-Distanz ersetzt wurden.
Olympische Highlights
Die Ära großer finnischer Langstreckenläufer eröffnete Hannes Kolehmainen, der in Stockholm 1912 jedes Rennen gewann, an dem er teilnahm. Er wurde zum Vorbild für den erfolgreichsten Leichtathleten bisher, Paavo Nurmi, oder Lasse Viren. Viren brachte das Kunststück fertig, beide Langstrecken in München 1972 und Montreal 1976 zu gewinnen. Emil Zátopek siegte in Helsinki 1952 über 5 000 m, 10 000 m und im Marathonlauf, eine Leistung, die nie wieder einem Läufer gelang. Seit den 1990er Jahren dominieren - vor allem bei den Männern - die Afrikaner die Wettbewerbe.
Erfolgreichster deutscher Langstreckenläufer war Dieter Baumann, der als Europäer mit den mittlerweile kaum schlagbaren afrikanischen Läufern mithalten konnte. 1992 gelang ihm Gold über die 5 000 m.
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Statue von Paavo Nurmi |
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10.000-Meter-Lauf |
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Von rechts: Emil Zatopek, Alain Mimoun, Herbert Schade und Chataway (stürzend) beim Zieleinlauf im 5000-m-Finale von Helsinki 1952. |
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Der Finne Lehtinen rettet sich im 5000-m-Lauf vor dem überraschend starken Amerikaner Hill gerade noch ins Ziel. |
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Paavo Nurmi holte zwischen 1920 und 1928 neun Gold- und drei Silbermedaillen bei Olympischen Spielen. |