Liselott Linsenhoff

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Dressurreiterin

    geboren: 27. August 1927 in Frankfurt am Main gestorben: 4. August 1999 in Nizza


    Die zweifache Olympiasiegerin im Dressurreiten zählt zu den erfolgreichsten Reitsportlerinnen Deutschlands.

    Ihren Ruf begründete Linsenhoff vor allem bei ihren Auftritten bei Olympischen Spielen, an denen sie 1956 zum ersten Mal teilnahm. Bei den so genannten Reiterspielen in Stockholm gewann sie Bronze im Einzel und Silber mit der Mannschaft. Auf ihren nächsten großen internationalen Erfolg musste Liselott Linsenhoff jedoch zwölf Jahre warten. Erst bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico-City konnte sie einen erneuten Medaillenerfolg feiern. Auf ihrem Hengst Piaff errang sie mit der Mannschaft Gold. Vier Jahre später in München gewann sie dann auch im Einzel Gold und war damit die erste Frau im Dressurreiten, der dies gelungen war. Außerdem holte sie noch Silber mit der Mannschaft. Die Erfolgsbilanz von Liselott Linsenhoff, die im August 1999 an einer schweren Krankheit starb, wird durch einen Weltmeistertitel und vier Europameistertitel abgerundet.

    Olympische Erfolge

    1956

    Silber Mannschaft

    Bronze Einzel

    1968

    Gold Mannschaft

    1972

    Gold Einzel

    Silber Mannschaft