Ludger Beerbaum

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutscher Springreiter

    geboren: 26. August 1963 in Detmold


    Ludger Beerbaum auf »Classic Touch«

    Ludger Beerbaum zählt zu den international renommiertesten Springreitern. Nach ersten Erfolgen in der Juniorenklasse und bei den Jungen Reitern Anfang der 1980er Jahre wurde er 1985 für den Stall des bekannten Springreiters Paul Schockemöhle im Reiterzentrum Mühlen verpflichtet. Nach dreijähriger Tätigkeit als Reiter verließ Beerbaum 1988 den Stall Schockemöhle und wechselte nach Buchloe. Im selben Jahr wurde er Olympiasieger mit der Mannschaft im südkoreanischen Seoul. Vier Jahre später in Barcelona gelang ihm auf Classic Touch der Olympiasieg im Einzel. Auch bei den beiden folgenden Olympischen Spielen 1996, 2000 und 2004 konnte Beerbaum als Mannschafts-Olympiasieger Medaillenerfolge feiern.

    Neben seinen olympischen Erfolgen triumphierte Beerbaum auch bei Welt- und Europameisterschaften. Außerdem wurde er 2004 zum 8. Mal Deutscher Meister und hält damit den Rekord. 2001 führte er die Weltrangliste an.

    Bei den Spielen von Athen 2004 wurde dem Detmolder die Ehre zuteil, bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne zu tragen.

    2006 gewann er mit der Mannschaft Bronze bei den Weltreiterspielen in Aachen und verpasste in der Einzelwertung nur knapp den Einzug ins Finale. Im Juli 2007 belegte Ludger Beerbaum nach langer Zeit wieder den 1. Platz in der Weltrangliste.

    Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking belegte Beerbaum mit der Mannschaft den 5. Rang. Im Einzel erreichte der Springreiter auf seinem Pferd All Inclusive den 7. Platz und blieb damit zum ersten Mal in seiner Laufbahn ohne Medaillenerfolg bei Olympia.

    Olympische Erfolge

    1988

    Gold Mannschaft

    1992

    Gold Einzel

    1996

    Gold Mannschaft

    2000

    Gold Mannschaft

    2004

    Gold Mannschaft