Marita Koch

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Leichtathletin

    geboren: 18. Februar 1957 in Wismar, Mecklenburg-Vorpommern

    Marita Koch beim Weltcup in Canberra, wo sie einen weiteren Weltrekord über 400 m aufstellte (47,60 sec).

    Mit ihren zahlreichen internationalen Erfolgen, darunter Olympiasieg 1980 und drei Weltmeistertitel, und ihren Weltrekorden über die 200 m und 400 m zählte Marita Koch zu den besten und erfolgreichsten Läuferinnen ihrer Zeit. Bemerkenswert ist, dass ihre 400 m-Weltrekordzeit von 47,60 Sekunden, aufgestellt am 6. Oktober 1958 in Canberra, bis heute Bestand hat.

    Ende der siebziger Jahre gelang der DDR-Sportlerin der Durchbruch, den sie bei Olympia 1980 mit Gold über ihre Spezialstrecke (400 m) und Silber mit der 4 x 400-m-Staffel bestätigen konnte. Diese Erfolge konnte sie 1984 nicht wiederholen, weil die Spiele von Los Angeles von den meisten Ostblockstaaten boykottiert wurden. Einer der größten Höhepunkte ihrer Laufbahn bildeten die Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki, als sie dreimal Gold errang: über 200 m, und mit der 4 x 100- sowie der 4 x 400-m-Staffel. Außerdem konnte die fünfmalige DDR-Sportlerin des Jahres (1978 und 79 sowie 1982 und 83) sechsmal Europameisterin werden. 1987 beendete Marita Koch ihre erfolgreiche Karriere.

    Olympische Erfolge

    1980

    Gold 400 m

    Silber 4 x 400-m-Staffel