Mark Spitz

    Aus Olympia-Lexikon.de

    US-amerikanischer Schwimmer

    geboren: 10. Februar 1950 in Modesto, Kalifornien

    Bei der Nominierung zum Sportler des Jahres (13. März 2001) im Berliner Hotel Adlon: die Mitglieder des Nominierungsausschusses (hinten v.l. Edwin Moses, Hugo Porta, Miguel Indurain, vorne v.l. Mark Spitz, Nadia Comaneci, Boris Becker).

    Mit insgesamt elf Medaillen ist Mark Spitz zusammen mit seinem Landsmann Matt Biondi (ebenfalls elf) der erfolgreichste Olympiaschwimmer aller Zeiten. Erfolgreicher war nur noch eine Landsfrau: Bei den Spielen in Athen 2004 gewann Jennifer Thompson die Medaillen elf und zwölf ihrer olympischen Karriere und ist damit auch erfolgreichste(r) US-amerikanische(r) Olympiateilnehmer(in).

    Seine Erfolge ließen Spitz zum Favoriten für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko werden. Mit zwei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille blieb er jedoch hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. 1972 in München war er dann mit sieben Goldmedaillen der erfolgreichste Sportler und Star der Spiele; bemerkenswert ist, dass er alle Titel in neuer Weltrekordzeit schwamm. Während seiner Karriere stellte der Freistil- und Schmetterlingspezialist über dreißig Weltrekorde in verschiedenen Schwimmdisziplinen auf. Nach den Spielen von München zog er sich vom aktiven Sport zurück. Ein Anfang der 1990er Jahre unternommener Comeback-Versuch scheiterte.

    1967 erhielt Spitz den Ehrentitel "Weltschwimmer des Jahres". 1999 wurde er zum "Sportler des Jahrhunderts" im Schwimmen gekürt.

    Olympische Erfolge

    1968 Mexico City

    Gold 4 x 100-m-Staffel Freistil
    Gold 4 x 200-m-Staffel Freistil
    Silber 100 m Schmetterling
    Bronze 100 m Freistil

    1972 München

    Gold 100 m Freistil
    Gold 200 m Freistil
    Gold 100 m Schmetterling
    Gold 200 m Schmetterling
    Gold 4 x 100-m-Staffel Freistil
    Gold 4 x 200-m-Staffel Freistil
    Gold 4 x 100-m-Staffel Lagen