Martina Glagow

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Biathletin

    geboren: 21. September 1979 in Garmisch-Partenkirchen


    Glagow konnte bereits im Jugendsport große Erfolge verzeichnen; sie machte sich mit insgesamt vier Junioren-Weltmeistertiteln international einen Namen im Biathlon. Nachdem sich Glagow für eine Karriere bei der Polizei entschieden hatte, trainierte sie neben ihrer Ausbildung an der Sportschule des Bundesgrenzschutzes neben für den großen Sport.

    Bei der WM 2001 in Slowenien errang sie den zweiten Platz im Massenstart. Zwei Jahre später wurde Glagow Weltmeisterin in der Verfolgung; sie musste sich diesen Titel allerdings mit der französischen Teilnehmerin teilen, die dieselbe Zeit gelaufen war. Bei der WM 2004 kamen zu ihren großen Erfolgen einer Silber- (Verfolgung) und zwei Bronzemedaillen (Staffel, Sprint). Die nur 1,58 m große Polizeiobermeisterin gewann zudem als erste deutsche Biathletin den Gesamtweltcup (2002/03).

    Das Erfolgsgeheimnis der gebürtigen Garmisch-Partenkirchnerin ist ihre große Schnelligkeit und dabei hohe Präzision am Schießstand, den sie regelmäßig lange vor ihren Konkurrentinnen wieder verlassen kann.

    Den bisherigen Höhepunkt in Glagows Karriere aber bildete die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Turin, von denen sie drei SIlbermedaillen mit nach Hause nehmen konnte.

    Olympische Erfolge

    2006

    Silber Einzel 15 km

    Silber Verfolgung 10 km

    Silber Staffel 4x6 km