Michael Groß

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutscher Schwimmer

    geboren: 17. Juni 1964 in Frankfurt am Main


    Der "Weltschwimmer des Jahres" 1983 und 1985 und dreimalige "Sportler des Jahres" in Deutschland (1982-1984 und 1988) war Mitte der Achtziger die herausragende Figur des Schwimmsports. Wegen seines ästhetischen und kraftvollen Stils in seiner Paradedisziplin Delfin gaben ihm die Medien den Beinamen "Albatros".

    1982 wurde die Öffentlichkeit erstmals auf den damals 17-jährigen Groß bei den Schwimmweltmeisterschaften in Guayaquil (Ecuador) aufmerksam, nachdem er im 200-m-Freistil-Finale gesiegt hatte. Auch über 200 m Delfin siegte er und belegte zusätzlich zwei zweite und einen dritten Platz.

    Einen Höhepunkt seiner Karriere bildeten die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles, wo er zweimal Silber (200 m Delfin und 4 x 200 m Freistil) und Gold über 200 m Freistil und 100 m Delfin gewann. Olympiasieger wurde er jeweils mit neuem Weltrekord. Vier Jahre später, bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988, holte Groß nochmals Gold über 200 m Delfin und Bronze mit der 4 x 200-m-Freistilstaffel. Bei den Weltmeisterschaften 1986 und 1991 sicherte er sich weitere 3 Titel. Der fünfmalige Welt-, dreizehnfache Europa und 30-malige deutsche Meister beendete 1991 seine große Karriere.

    Olympische Erfolge

    1984

    Gold 200 m Freistil

    Gold 100 m Schmetterling

    Silber 4 x 200-m-Staffel Freistil

    Silber 200 m Schmetterling

    1988

    Gold 200 m Schmetterling

    Bronze 4 x 200-m-Staffel Freistil