Michael Johnson
Aus Olympia-Lexikon.de
US-amerikanischer Leichtathlet
geboren: 13. September 1967 in Dallas, Texas
Johnson, der ab 1990 die Wettbewerbe über die 200-m- und die 400-m-Distanz dominierte, hatte sich im Vorfeld der Spiele in Barcelona 1992 eine Lebensmittelvergiftung zugezogen und konnte dadurch seiner Favoritenrolle über die 200 m nicht gerecht werden: Er verpasste den Einzug ins Finale. Jedoch holte er mit der Staffel über 4 x 400 m Gold.
Vier Jahre später in Atlanta trumpfte der Ausnahmeathlet, der zwischen 1991 und 1999 neun Weltmeistertitel sammelte, groß auf: Olympiasieg über zwei Strecken, wobei er die 200-m-Strecke in der sensationellen Weltrekordzeit von 19,32 Sekunden lief. 1999 brach er auch den elf Jahre alten Weltrekord seines Landsmanns Harry "Butch" Reynolds über 400 m.
Bei den Spielen von Sydney 2000 wiederholte Johnson seinen Triumph über 400 m und führte die Staffel der USA zum Titelgewinn.
Olympische Erfolge
1992
Gold 4 x 400-m-Staffel
1996
Gold 200 m
Gold 400 m
2000
Gold 400 m
Gold 4 x 400-m-Staffel