Mountainbike

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Mountainbike ist eine Radsportart mit einem speziellen, geländegängigen Fahrrad.

    Regeln in Kürze

    Bei der olympischen Disziplin Cross Country ist ein Rundkurs zwischen 3 und 8 km Länge mehrfach zu durchfahren. Ausgetragen werden je ein Rennen für Frauen und für Männer. Die Strecke muss Anstiege, Abfahrten, Pfade (single tracks) und natürliche oder künstliche Hindernisse enthalten. Gestartet wird jeweils im Massenstart.

    Geschichte

    Der immer populärer werdende Mountainbike-Sport wird seit Ende der 1970er Jahre betrieben. Der Grundstein wurde in Kalifornien (USA) gelegt, wo einige Radsportbegeisterte die "normalen Fahrräder" so umrüsteten, dass sie damit querfeldein abseits normaler Straßen fahren konnten. Verstärkungen der Rahmen, Laufräder, Bremsen und die Erweiterung der Übersetzungen wurden schnell auch von der Fahrradindustrie aufgenommen, was dem reinen Fortbewegungsmittel zu einem neuen und sportlicheren Image verhalf.

    Mountainbike feierte in Atlanta 1996 seine olympische Premiere.

    Olympische Erfolge

    Die Deutsche Sabine Spitz gewann in Athen 2004 in der Disziplin Cross Country die Bronzemedaille und in Peking 2008 im gleichen Wettbewerb Gold.