Pferdsprung

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Pferdsprung ist eine Geräte-Disziplin im Turnen für Frauen und Männer, auch Teil der Mehrkämpfe

    Regeln in Kürze

    Das Pferd (1,60 m lang, 0,35 cm breit und für Männer 1,35 m, für Frauen 1,20 m hoch) dient sozusagen als Sprunggerät, langgestellt für Männer, seitgestellt für Frauen. Der Anlauf beträgt bis zu 25 m; der Absprung erfolgt von einem Sprungbrett. Frauen haben zwei Versuche pro Sprung. Im Wettkampf werden zwei Sprünge unterschiedlicher Art verlangt.

    Olympische Geschichte

    Olympisch seit Athen 1896 (Männer) und Helsinki 1952 (Frauen).

    (Zur Geschichte des Turnens allgemein siehe Turnen.)

    Olympische Erfolge

    Die erste Goldmedaille in Athen gewann Carl Schuhmann, der dann auch im Ringen Gold holte. Alfred Schwarzmann (Berlin 1936) und Helmut Bantz (in Melbourne 1956 gleichauf mit dem Sowjetrussen Valentin Muratow) konnten in dieser Disziplin ebenfalls zu olympischen Ehren gelangen. Klaus Köste (DDR) siegte in München 1972.

    Bei den Frauen gewannen bis Ende der 1980er Jahre meist die Turnerinnen aus der Sowjetunion, besiegt nur durch die Tschechin Vera Caslavska (1964 und 1968), Karin Janz (DDR) 1972 und Rumänin Ecaterina Szabo 1984.