Pirmin Zurbriggen

    Aus Olympia-Lexikon.de

    schweizerischer Skirennläufer

    geboren: 4. Februar 1963 in Saas-Almagell


    Der Olympiasieger von 1988 und dreimalige Weltcupgesamtsieger zählt zu den herausragenden Skisportlern der achtziger Jahre; mit seinen insgesamt 31 Weltcupsiegen ist der Schweizer der zweiterfolgreichste Rennläufer des Skiweltcups hinter Ingemar Stenmark.

    War Zurbriggen bei seinem olympischen Debüt 1984 noch knapp vierter in der Abfahrt geworden, gelang ihm vier Jahre später der Titelgewinn in dieser Diszplin. Auch in der erstmals seit 1948 wieder ausgetragenen Kombination lag er vor dem letzten Lauf in Führung, schied jedoch aus. Der Titel ging an den Österreicher Hubert Strolz. Eine zweite olympische Medaille konnte sich Zurbriggen jedoch im Riesenslalom sichern wo er auf dem dritten Platz landete.

    Als echtem Allrounder gelang es Pirmin Zurbriggen, während seiner Laufbahn Siege in allen vier Disziplinen zu erringen. Zu seinen größten Erfolgen - neben den olympischen - gehören vier Weltmeistertitel, drei Vizeweltmeistertitel, der dreimalige Gewinn des Gesamtweltcups sowie der fünffache Gewinn eines Disziplinen-Weltcups.

    Olympische Erfolge

    1988

    Gold Abfahrt

    Bronze Riesenslalom