Ringe

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Turner an den Ringen

    Ringe ist eine Gerätedisziplin im Turnen der Männer, auch Teil des Sechskampfs.

    Regeln in Kürze

    Die mit Kugelgelenken an Stahlseilen 2,57 m über dem Boden aufgehängten Ringe befinden sich an einem Gerüst von 5,50 m Höhe. Der Wettkampf muss Schwung- und Kraftelemente enthalten. Zu den Pflichtelementen einer Kür gehören ein reiner Kraftteil (mindestens zwei Sekunden) und zwei Handstände, wovon einer geschwungen sein muss.


    Olympische Geschichte

    Das Turnen an den Ringen ist seit Athen 1896 olympisch.

    (Zur Geschichte des Turnens allgemein siehe Turnen.)

    Olympische Erfolge

    Der russische Turner Nikolai Andrianow errang in seiner Karriere sieben Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen.

    An diesem Gerät konnten deutsche Turner immer wieder olympische Erfolge erzielen: Hermann Weingärtner gewann 1896 in Athen Silber, dazu holten sich Mathias Volz in Berlin 1936, Sven Tippelt (DDR) in Seoul 1988 und Andreas Wecker in Barcelona 1992 Bronze. Holger Behrendt (DDR) siegte in Seoul 1988.