Rudern und Kanu

    Aus Olympia-Lexikon.de

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    Den ansonsten so souveränen Ruderern werden die Erinnerungen an Peking 2008 noch lange schmerzlich im Gedächtnis bleiben: Lediglich drei Medaillen konnten in 15 Wettbewerben gewonnen werden. Der kapitale Schiffbruch begann bereits in der Qualifikationsrunde, als der ganze Stolz der deutschen Flotte, der Achter, unerwartet den letzten Platz belegte.

    Die Boote, denen wenigstens der Finaleinzug gelang, mussten sich mit mittelmäßigen Ergebnissen zufrieden geben. Immerhin der deutsche Doppelzweier der Frauen unter Annekatrin Thiele und Christiane Huth versöhnte die Ruderfans mit zwei Silbermedaillen. Der Doppelvierer der Frauen erntete mit dem dritten Platz die Bronzemedaille. Seit 1956 gab es kein derart schlechtes Abschneiden des deutschen Ruderverbands.

    Anders als die Ruderer schafften es die Kanuten, zu überzeugen: Acht Medaillen, darunter drei goldene, wurden in 16 Entscheidungen erkämpft. Aus vier Slalomdisziplinen ging zumindest die bereits erwähnte Goldmedaille von Alexander Grimm hervor.

    Die beiden restlichen Goldmedaillen erpaddelten die Kajakfahrer Andreas Ihle und Martin Hollstein über 1000 m sowie der deutsche Kajak-Vierer der Frauen über 500 m. Christian Gille und Thomasz Wylenzek fuhren ihren Kanadier über 1000 m auf Silber und über 500 m auf den Bronze-Rang.

    Für weitere Medaillen sorgten der Kajak-Vierer der Männer (Bronze), Kathrin Wagner-Augustin im Kajak-Einer (Bronze) sowie Ronald Rauhe und Tim Wieskötter im Kajak-Zweier (Silber).