Schwimmen - Überlebenswichtig und gesund

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    Für viele ist das Wasser ein besonderes und schönes Element. So hält man sich generell gerne am Wasser auf. Wer an einem Fluss, See oder am Meer wohnen kann, der weiß dies in der Regel zu schätze und wird auch oft von anderen beneidet. Aber sich nicht nur an einem Gewässer aufzuhalten ist eine schöne Angelegenheit, sondern sich auch in diesem Element bewegen, bedeutet Entspannung und Spaß.

    2016 sind in Deutschland 537 Menschen ertrunken

    Gerade Kinder lieben das Wasser. Wenn es heiß im Sommer ist, gibt es für Kinder nichts Schöneres, als den Tag an einem Badesee oder am Meer zu sein. Auch wenn schlechtes Wetter ist und draußen Kälte vorherrscht, kann man trotzdem eine vergnügliche Zeit im Schwimmbad verbringen. Bei den ganzen Möglichkeiten, die man hat, um sich im Wasser aufhalten zu können, ist es umso erstaunlicher, dass so viele Menschen immer noch nicht schwimmen können. Immer wieder liest man von Unglücken, wo Personen leider ertrunken sind. Dabei mag man es gar nicht verstehen wollen, bei den vielen Angeboten, die es heutzutage gibt, das Schwimmen zu erlernen.

    Angebote für das Schwimmenlernen schon ab dem frühesten Alter möglich

    Gerade für Kinder wird da eigentlich sehr viel gemacht. So können schon die Kleinsten im Kindergartenalter altersgemäß Schwimmkurse besuchen, um das Seepferdchen-Abzeichen zu erhalten. Davor gibt es sogar schon Kurse zur Wassergewöhnung für Mütter mit Babys, wo die Kleinen mit dem Element sanft und spielerisch vertraut gemacht werden sollen. Sobald die Kinder in die Grundschule kommen, haben sie meistens das Schwimmen ein Jahr als Schulfach und können dabei Schwimmen zum ersten Mal erlernen oder sich darin noch weiter verbessern und Techniken erweitern.

    Auch nach der Grundschulzeit wird auf den weiterführenden Schulen Schwimmen noch einmal in den Stundenplan aufgenommen. Das ist auch gut und richtig so. Nur so kann dafür gesorgt werden, dass hoffentlich die meisten Kinder sicher schwimmen lernen und es immer weniger tragische Unfälle gibt, wo Menschen ertrinken. Denn die Gefahr besteht nicht nur dann, wenn man selber bewusst in ein Gewässer geht, wo man ertrinken könnte, sondern auch in Situationen, wo man es vielleicht nicht sofort vermutet. Man muss sich ja nur auf einem Boot auf das Wasser begeben oder sich am Rand von Gewässern aufhalten und versehentlich hineinfallen. Es spielt keine Rolle, ob man nun ein Kind oder auch schon ein Erwachsener ist, ertrinken kann jeder und es ist in jedem Fall wichtig, dass man das Schwimmen - egal wie alt man eigentlich ist - doch noch erlernt.

    Die verschiedenen Techniken

    Beim Schwimmen gibt es zwei sehr bekannte und verbreitete Techniken. Das Kraulen und das Brustschwimmen. Beide Schwimmarten werden unterrichtet, oft sogar kombiniert.

    Kraulen

    Beim Kraulen ist man als Schwimmer besonders schnell unterwegs. An die Koordination werden hierbei hohe Anforderungen gestellt. Der große Vorteil hierbei ist, dass man schneller schwimmen kann und sich hier besonders rückenschonend bewegt. Wenn man Kraulschwimmen lernen möchte, kann einem das am Anfang etwas kompliziert vorkommen. Oft hat man anfänglich etwas Probleme bei der Koordination der Armbewegung und der Atmung. Damit man schnellere Erfolge hat, kann man zuerst mit dem Rückenkraulen beginnen.

    Brustschwimmen

    In Deutschland ist das Brustschwimmen sehr beliebt, auch wenn das im englischsprachigen Ausland genau anders herum ist. Das mag daran liegen, dass man dabei den Kopf über Wasser halten kann und somit besser hören und sehen kann. Wenn der Schwimmlehrer am Beckenrand steht, können die Schüler so natürlich auch besser das Gezeigte und Gesagte mitbekommen.