Seitpferd

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Seitpferd ist eine Geräte-Disziplin im Turnen der Männer, auch Teil des Sechskampfs.

    Regeln in Kürze

    Das Seitpferd ist 1,10 m hoch und 1,60 m lang. Zwei Griffe (die sogenannten Pauschen) sind in einem Abstand von ca. 42 cm in der Mitte des Pferdes angebracht. Der Turner stützt sich mit den Händen auf das Gerät (auch Pauschenpferd genannt) und lässt den Körper kreisen oder pendeln.

    Olympische Geschichte

    Das Turnen am Seitpferd stand bereits in Athen 1896 auf dem olympischen Programm.

    (Zur Geschichte des Turnens allgemein siehe Turnen.)

    Olympische Erfolge

    Bei der olympischen Premiere in Athen 1896 gewann Hermann Weingärtner Silber. Konrad Frey holte in Berlin 1936 Gold, und der erfolgreichste deutsche Turner dieser Tage, Andreas Wecker, wurde in Barcelona 1992 Dritter.

    Boris Schaklin aus der UdSSR (1956 und 1960), der Jugoslawe Miroslav Cerar (1964 und 1968) und der Ungar Zoltan Magyar (1976 und 1980) holten sich am Seitpferd je zwei Mal in Folge die Goldmedaille.