Siebenkampf

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Einleitung

    Siebenkampf ist ein Mehrkampf-Wettbewerb in der Leichtathletik für Frauen, der in zwei Tagen stattfindet.

    (Für Männer siehe Zehnkampf)

    Regeln in Kürze

    Der Fünfkampf bestand früher aus 80 m/100 m Hürden, Kugelstoßen, Hochsprung, Weitsprung und 200 m/800 m. Beim heutigen Siebenkampf kamen die Disziplinen Speerwerfen und eine weitere Laufdisziplin hinzu. Vier Wettbewerbe werden am ersten Tag, drei am zweiten bewältigt.

    Wettkampfdisziplinen

    1. Tag: 100 m Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, 200 m-Lauf

    2. Tag: Weitsprung, Speerwerfen, 800 m-Lauf

    Olympische Geschichte

    Der Frauen-Mehrkampf ist seit Tokio 1964 olympisch, zunächst als Fünfkampf, ab Los Angeles 1984 als Siebenkampf.

    Olympische Erfolge

    Im Siebenkampf gelang den deutschen Mädchen seit 1984 immer ein Medaillengewinn, so durch Sabine Braun in Barcelona (Bronze). Ingrid Becker gewann den Fünfkampf in Mexico City 1968, Heide Rosendahl wurde in München 1972 Zweite.

    In Montreal 1976 gab es einen dreifachen DDR-Erfolg, in Moskau 1980 einen dreifachen sowjetischen Sieg.

    Nach 1984 (Silber) siegte die überragende Amerikanerin Jackie Joyner-Kersee 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona, wobei sie noch im Weitsprung Gold (in Seoul) und Bronze (in Barcelona) holte.