Stoßen

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Stoßen ist eine Teildisziplin des Zweikampfes im Gewichtheben.

    Regeln in Kürze

    Der Olympische Zweikampf besteht aus Reißen und Stoßen, deren Leistungen für den Gesamtsieg addiert werden. Medaillen gibt es nur für die ersten Drei im Zweikampf. (Siehe Reißen)

    Beim Stoßen wird die Hantel zunächst in einer Bewegung auf Brusthöhe gebracht und darf auf Schlüsselbein, Brust oder vollständig gebeugten Armen ruhen. In einem zweiten Bewegungsablauf wird sie dann nach oben gestoßen und dort wie beim Reißen eine Zeitlang mit gestreckten Armen fixiert. Für jedes Gewicht hat der Heber maximal drei Versuche, er kann für das nächste Gewicht beliebig steigern, aber mindestens um ein halbes Kilo oder ein Mehrfaches davon.

    Das Drücken (wie Stoßen, aber Beine und Füße dürfen nicht bewegt werden), dessen korrekter Ablauf nur schwer beurteilt werden konnte und das auch sportmedizinisch heiß umstritten war, wurde für Montreal 1976 gestrichen und seitdem gilt bis heute der olympische Zweikampf aus Reißen und Stoßen.