Super-G

    Aus Olympia-Lexikon.de

    Einleitung

    Super-G ist der Super-Riesenslalom im Ski Alpin. Die jüngste Disziplin im Alpinen Skisport, die die technische und fahrerische "Verbindung" zwischen Abfahrt und Riesenslalom herstellt.

    Regeln in Kürze

    Gefahren wird ein Wertungsdurchgang auf Zeit. Damit das Element der Abfahrt im Super-G erhalten bleibt, muss die Strecke Sprünge enthalten. Sie sollte ca. 30 m breit sein; der Höhenunterschied zwischen 500 und 650 m (Herren) bzw. 400 bis 600 m (Damen) liegen.

    Geschichte der Disziplin

    Der Super-G wurde in der Saison 1982/1983 in die großen Rennen eingeführt. Er sollte gewissermaßen die technische und fahrerische "Verbindung" zwischen Abfahrt und Riesenslalom herstellen und den Spezialisten dieser Wettbewerbe eine weitere chancenreiche Startmöglichkeit sichern.

    Olympische Geschichte und Erfolge

    Erstmals olympische Disziplin war der Super-G in Calgary 1988.

    Die Österreicherin Sigrid Wolf und der Franzose Franck Piccard waren 1988 die Premierensieger in dieser Disziplin.

    Der Olympiasieger in Lillehammer 1994 war überraschend der Schlierseer Markus Wasmeier. Zusammen mit seinem Erfolg im Riesenslalom waren dies die ersten Medaillen für deutsche Männer im Alpinen Skisport überhaupt.