Toni Sailer

    Aus Olympia-Lexikon.de

    österreichischer Skirennfahrer

    geboren: 17. November 1935 in Kitzbühel

    gestorben: 24. August 2009 in Innsbruck

    eigentlich: Anton Engelbert Sailer;

    Der Höhepunkt in der Karriere des österreichischen Skistars waren zweifellos die Olympischen Spiele des Jahres 1956 in Cortina d'Ampezzo, als er mit dem Gewinn der Goldmedaille im Slalom, Riesenslalom und in der Abfahrt die Konkurrenz förmlich deklassierte. Dieses Kunststück gelang nur noch Jean-Claude Killy bei den Spielen 1968 in Grenoble.

    Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften in Badgastein trumpfte Sailer erneut auf und gewann Gold in der Abfahrt, im Riesenslalom und in der Kombination sowie Silber im Slalom.

    Auf Grund seiner enormen Popularität ließen Angebote aus dem Filmgeschäft nicht lange auf sich warten, so wirkte der Skistar noch während seiner aktiven Zeit in "Ein Stück vom Himmel" und "Der Schwarze Blitz von Kitz" mit. Seine zweite Karriere als Filmschauspieler gab letztendlich auch den Anstoß zur baldigen Beendigung seiner aktiven Sportlerlaufbahn, da Sailer damit gegen den Amateurstatus verstieß.

    Nachdem Sailer 1959 seinen Rücktritt erklärt hatte, folgten weitere Filmrollen, auch als Schlagersänger begab er sich auf die Bühne. Doch kehrte er nach seinem Ausflug ins Showgeschäft zum Skisport zurück und fungierte bei den Olympischen Spielen 1964 als Betreuer der österreichischen Nationalmannschaft, 1972 bis 1976 arbeitete Sailer als Technischer Direktor weiter für den österreichischen Skiverband. Eine große Ehrung wurde Toni Sailer 1982 zuteil, als ihm der "Olympische Orden des IOC" verliehen wurde.

    Olympische Erfolge

    1956

    Gold Abfahrt

    Gold Slalom

    Gold Riesenslalom