Ursula Happe

    Aus Olympia-Lexikon.de

    deutsche Schwimmerin

    geboren: 20. Oktober 1926 in Danzig


    geborene: Krey;

    Ursula Krey, später verheiratete Happe, wurde in Danzig als Tochter eines Bademeisters geboren. Ihr sportliches Talent fiel frühzeitig auf, doch machte der Zweite Weltkrieg ihrer Karriere zunächst ein Ende. Von 1943 bis 1948 musste sie deshalb pausieren. Schon 1949 gewann sie ihre erste nationale Meisterschaft zur Überraschung der Experten. 1950 ehelichte sie den Dortmunder Finanzinspektor Happe, der ihr Trainer wurde. Große Erfolge jedoch blieben zunächst aus, einmal weil sie unter einer Nierenbeckenentzündung litt, zum anderen weil zwei Kinder zur Welt kamen. 1954 aber gewann sie die Europameisterschaft im 200-m-Brustschwimmen - wieder zur Verwunderung der Fachleute. Danach zog sie sich zunächst vom Sport zurück, fing 1956 im reifen Sportleralter von 30 Jahren wieder mit dem Training an und qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Melbourne. Und dort gelang ihr sogar die absolute Sensation: Ursula Happe gewann in 2:53,1 Minuten die Goldmedaille und verwies Eva Szekely (Ungarn) und Eva-Maria ten Elsen, eine für die gesamtdeutsche Mannschaft startende Sportlerin aus der DDR, auf die Plätze. Im Anschluss an diese großartige Leistung beendete sie endgültig ihre Laufbahn.

    Olympische Erfolge

    1956

    Gold 200 m Brust