Wie sieht es in Sotschi aus?

    Aus Olympia-Lexikon.de

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    Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi stattfinden. Nachdem Ende vergangenen Jahres heftige Kritik an den Vorbereitungen der Russen für Olympia 2014 geübt wurde, hat sich jetzt einiges getan, könnte man meinen. Im Februar wurden die Alpine-Strecken für Olympia 2014 in Rosa Chutor bereits ausgetestet. Denn damals fanden die russischen Meisterschaften statt.

    Bei den Wettkämpfen waren Größen, wie Resi Stiegler, die Slalom-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin und viele weitere mit von der Partie. So konnte sich Russland bei der Austragung der Wettkämpfe über eine internationale Beteiligung freuen.

    Vorbereitung auf Sotschi

    Die Damen, die sich auf Olympia 2014 vorbereiten wollten, haben beim Alpine-Weltcup um Punkte gekämpft. Shiffrin und Stiegler dagegen bereiteten sich vor, indem sie an den russischen Meisterschaften teilnahmen.

    Die Damen aus den USA wurden im Privatjet ins Land gebracht und haben ein Geheimtraining auf den Pisten rund um Sotschi veranstaltet, das erst später bekannt wurde. Shiffrin startete dabei sogar in der Abfahrt, obwohl sie in diesem Bereich bisher nicht agiert hatte. Für alle Beteiligten und Zuschauer, die sich bereits bei diesen Wettkämpfen mit leistungsstarken ausstatten mussten, war das eine echte Überraschung. Einzige Ausnahme, bei der sie nicht in ihrer Spezial-Disziplin startete, war ein Riesenslalom während der letzten Weltmeisterschaft. Und hier konnte Shiffrin sogar große Erfolge verbuchen, erreichte sie doch Platz sechs.

    Kooperation zwischen USA und Russland

    Möglich wurde das Geheimtraining, das zusätzlich zu den übrigen Trainings stattfand, vor allem durch die Kooperationen, die zwischen den USA und Russland bestehen. Dadurch erhielten russische Athleten beispielsweise Zugang zur Trainingsanlage der Amerikaner im Skigebiet Copper Mountain. Als Ausgleich durften die US-Damen nahe Sotschi trainieren und vor Ort das neueste Material an Skier, Skischuhe, Skibrillen, … testen.

    Die deutschen Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 2014 führen ihr Training dagegen wie gewohnt fort. Man brauche keine Veränderung, was die durchgehenden Erfolge bestätigten, heißt es.

    Ob diese Aussage so stehen bleiben kann, darf bezweifelt werden. Denn die deutschen Biathleten stehen nicht ganz so gut da, wie man es sich erhofft.