Mark Spitz
Aus Olympia-Lexikon.de
US-amerikanischer Schwimmer
geboren: 10. Februar 1950 in Modesto, Kalifornien
Mit insgesamt elf Medaillen ist Mark Spitz zusammen mit seinem Landsmann Matt Biondi (ebenfalls elf) der erfolgreichste Olympiaschwimmer aller Zeiten. Erfolgreicher war nur noch eine Landsfrau: Bei den Spielen in Athen 2004 gewann Jennifer Thompson die Medaillen elf und zwölf ihrer olympischen Karriere und ist damit auch erfolgreichste(r) US-amerikanische(r) Olympiateilnehmer(in).
Seine Erfolge ließen Spitz zum Favoriten für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko werden. Mit zwei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille blieb er jedoch hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. 1972 in München war er dann mit sieben Goldmedaillen der erfolgreichste Sportler und Star der Spiele; bemerkenswert ist, dass er alle Titel in neuer Weltrekordzeit schwamm. Während seiner Karriere stellte der Freistil- und Schmetterlingspezialist über dreißig Weltrekorde in verschiedenen Schwimmdisziplinen auf. Nach den Spielen von München zog er sich vom aktiven Sport zurück. Ein Anfang der 1990er Jahre unternommener Comeback-Versuch scheiterte.
1967 erhielt Spitz den Ehrentitel “Weltschwimmer des Jahres”. 1999 wurde er zum “Sportler des Jahrhunderts” im Schwimmen gekürt.
Olympische Erfolge
1968 Mexico City
- Gold 4 x 100-m-Staffel Freistil
- Gold 4 x 200-m-Staffel Freistil
- Silber 100 m Schmetterling
- Bronze 100 m Freistil
1972 München
- Gold 100 m Freistil
- Gold 200 m Freistil
- Gold 100 m Schmetterling
- Gold 200 m Schmetterling
- Gold 4 x 100-m-Staffel Freistil
- Gold 4 x 200-m-Staffel Freistil
- Gold 4 x 100-m-Staffel Lagen
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