Reiner Klimke
Aus Olympia-Lexikon.de
deutscher Dressurreiter
geboren: 14. Januar 1936 in Münster gestorben: 17. August 1999 in Münster
Mit seinen sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen ist der Rechtsanwalt der erfolgreichste deutsche Teilnehmer bei Olympischen Spielen (Ewige Bestenliste).
Seine sportliche Laufbahn begann der promovierte Jurist als Military-Reiter. In dieser Disziplin wurde er 1960 deutscher Meister und nahm an den Olympischen Spielen in Rom teil. Danach wandte er sich der Dressur zu, in der große Erfolge nicht lange auf sich warten ließen. Bereits 1964 gewann er in der deutschen Mannschaft seine erste olympische Goldmedaille, 1968 folgte die zweite, 1976 die dritte, 1984 die vierte sowie auch die Goldmedaille im Einzel. Den Abschluss seiner einmaligen Karriere krönte der Münsteraner 1988 mit dem Sieg der deutschen Mannschaft, die ihm die 6. Goldmedaille einbrachte. Klimke hat maßgeblichen Anteil an der überragenden Stellung des deutschen Dressursports und wird als “Grandseigneur” dieser Disziplin bezeichnet.
Olympische Erfolge
1964 Tokio
- Gold Mannschaft
1968 Mexico City
- Gold Mannschaft
- Bronze Einzel
1976 Montreal
- Gold Mannschaft
- Bronze Einzel
1984 Los Angeles
- Gold Einzel
- Gold Mannschaft
1988 Seoul
- Gold Mannschaft
![[Hauptseite]](https://www.olympia-lexikon.de/files/extensions/skindarwin/olympialex/header.png)