Alain Mimoun

Aus Olympia-Lexikon

französischer Langstreckenläufer

geboren: 1. Januar 1921 in El Telagh (Algerien)

Von rechts: Emil Zatopek, Alain Mimoun, Herbert Schade und Chataway (stürzend) beim Zieleinlauf im 5000-m-Finale von Helsinki 1952.

Der gebürtige Algerier Mimoun war im Zweiten Weltkrieg bei den Kämpfen vor Monte Cassino schwer verwundet worden. Anfang der fünfziger Jahre war er der Hauptkonkurrent von Emil Zátopek aus der CSSR. Mimoun gewann erst 1956, im Alter von 35 Jahren, das ewige Duell gegen Emil Zatopek: den olympischen Marathonlauf 1956. Zuvor hatte ihm Zatopek den Weg zu den Goldmedaillen und Europameisterschaften 1948 in London (Silber über 10 000 m), 1950 Europameisterschaft in Brüssel (zwei Silber über 5 000 m und 10 000 m) und 1952 in Helsinki (zwei Silber über 5 000 m und 10 000 m) versperrt. Noch im Alter von über 60 Jahren hat sich Mimoun an Marathonläufen beteiligt.

Olympische Erfolge

1948

Silber 10 000 m

1952

Silber 5 000 m

Silber 10 000 m

1956

Gold Marathonlauf

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