Marita Koch
Aus Olympialexikon
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deutsche Leichtathletin geboren: 18. Februar 1957 in Wismar, Mecklenburg-Vorpommern
Ende der siebziger Jahre gelang der DDR-Sportlerin der Durchbruch, den sie bei Olympia 1980 mit Gold über ihre Spezialstrecke (400 m) und Silber mit der 4 x 400-m-Staffel bestätigen konnte. Diese Erfolge konnte sie 1984 nicht wiederholen, weil die Spiele von Los Angeles von den meisten Ostblockstaaten boykottiert wurden. Einer der größten Höhepunkte ihrer Laufbahn bildeten die Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki, als sie dreimal Gold errang: über 200 m, und mit der 4 x 100- sowie der 4 x 400-m-Staffel. Außerdem konnte die fünfmalige DDR-Sportlerin des Jahres (1978 und 79 sowie 1982 und 83) sechsmal Europameisterin werden. 1987 beendete Marita Koch ihre erfolgreiche Karriere. Olympische Erfolge1980 Gold 400 m Silber 4 x 400-m-Staffel |
